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Massive Verluste an den Börsen in Asien

Nachdem Wallstreet den schwärzesten Tag seit dem 11. September 2001 erlebte, stürzen die Aktienkurse auch in Asien ab.

Es war der stärkste Einbruch seit der Wiederaufnahme des Handels nach den Terrorattacken vom 11. September 2001. Der Dow Jones Industrial, das wichtigste Börsenbarometer für die USA, verlor gestern bis zum Handelsschluss 4,4 Prozent.

Die Schockwellen aus den USA setzen sich danach in Asien fort. Der japanische Aktienmarkt begann bereits mit herben Verlusten und konnte sich nicht mehr erholen. Der Nikkei-Index stürzte um 5,0 Prozent. Die Börse in Hongkong sackte 5,9 Prozent. In Taiwan gaben die Aktien 4,9 Prozent nach. Verhältnissmässig moderat waren die Verluste in Shanghai mit minus 3,8 und in Australien mit minus 1,4 Prozent.

Notenbanken greifen ein

Politiker und Notenbank-Vertreter in aller Welt bemühten sich angesichts der miserablen Börsenverfassung, die Sorgen vor noch schwereren Folgen der Krise zu dämpfen. Nachdem zahlreiche Zentralbanken, darunter auch die Schweizerische Nationalbank, zur Sicherung der Liquidität Milliarden in den Geldmarkt pumpten, gab auch die japanische Zentralbank 1500 Milliarden Yen (fast 16 Milliarden Franken) in den Markt. Die Zentralbanken von Australien und Indien pumpten je 1,6 Milliarden in den Markt.

Warten auf Zinsentscheid in den USA

Gespannt erwarten die Anleger heute auf die Quartalszahlen der führenden Investmentbank Goldman Sachs. Analysten erwarten zwar einen deutlichen Gewinneinbruch, aber keine roten Zahlen. Kommt es anders, könnte das die Märkte neuerlich destabilisieren.

Noch entscheidender ist jedoch heute das Treffen der amerikanischen Notenbank. Das Federal Reserve entscheidet über ihre weitere Zinspolitik. Werden die Währungshüter die Märkte mit einer Zinssenkung zu beruhigen versuchen?

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