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«Man muss moralisch sein»

Bangladesh lebt von seiner Kleiderindustrie – doch Streiks und Unglücke gefährden die Boombranche. Und jetzt steigt auch der Druck, die mitunter unmenschlichen Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Die Skandale im Billiglohnland Bangladesh drohen für die Industrie teuer zu werden. Textilarbeiterinnen in Ashulia.
Die Skandale im Billiglohnland Bangladesh drohen für die Industrie teuer zu werden. Textilarbeiterinnen in Ashulia.
Reuters

Es ist das schlimmste Industrieunglück in der Geschichte Bangladeshs. Und das zweitschlimmste im Süden Asiens, nach dem Chemieunglück im indischen Bhopal von 1984, das Tausende von Opfern forderte. Nach dem Einsturz eines achtstöckigen Fabrikgebäudes am vergangenen Mittwoch in der Nähe der Hauptstadt Dhaka wurden bislang über 350 Tote geborgen, 600 Personen werden vermisst. Die Hoffnungen, noch jemanden lebend zu bergen, sind minimal.

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