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Kuoni startete 2011 kräftig durch

Die Schweizerinnen und Schweizer verreisen auch ohne Ferieninitiative fleissig: Der grösste Schweizer Reisekonzern Kuoni hat im vergangenen Jahr den Umsatz und den Gewinn gesteigert.

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Das Reisefieber hält an: Ein Bildschirm zeigt die Website des Unternehmens in einem Kuoni-Büro in Zürich. (Archivbild 2009)
Das Reisefieber hält an: Ein Bildschirm zeigt die Website des Unternehmens in einem Kuoni-Büro in Zürich. (Archivbild 2009)
Keystone

Der Nettoerlös von Kuoni lag 2011 um 28 Prozent höher bei 5,111 Milliarden Franken. Die Steigerung ist unter anderem auch Zukäufen zu verdanken. Der Gewinn legte um rund 44 Prozent auf 33,3 Millionen Franken zu. Der Betriebsgewinn (Ebit) stieg um 27 Prozent auf 74,2 Millionen Franken, wie Kuoni heute mitteilte.

Die guten Ergebnisse führt Kuoni unter anderem auf den Zukauf des britischen Internetreisebüros GTA (Gullivers Travel Association) zurück. Auch das Ferienreisegeschäft in Asien und die starke weltweite Expansion des Visa-Dienstleisters VFS Global haben zur Verbesserung beigetragen.

Franken lässt Wachstum schrumpfen

Organisch weist Kuoni ein Nettoerlöswachstum von 1,2 Prozent aus, Zukäufe machen einen Anteil von 35 Prozent aus. Währungsumrechnungen haben hingegen mehr als 8 Prozent des Umsatzes weggerafft. Mit den Ergebnissen hat der Reisekonzern die Erwartungen der Analysten (AWP-Konsens) übertroffen. Für das laufende Jahr gibt sich Kuoni positiv. «Der aktuelle Geschäftsverlauf der ersten Wochen des laufenden Jahres stimmt uns zuversichtlich für 2012», wird Kuoni-Chef Peter Rothwell in der Mitteilung zitiert.

Der Reisekonzern hat zwei neue Mitglieder für den Verwaltungsrat vorgeschlagen. An der Generalversammlung vom 17. April sollen Jae Hyun (Jay) Lee und Adrianus (Adriaan) Nühn neu in das Gremium gewählt werden. Wolfgang Beeser wird nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

(SDA)

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