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Kaffee, Bananen, Rosen – Gold

Haben Sie Gewissensbisse beim Kauf von Gold? Rechtzeitig vor Weihnachten engagiert sich Max Havelaar im Geschäft mit Gold.

Rund 70 Prozent der Gold-Raffinierung findet in der Schweiz statt: Eine peruanischer Minenarbeiter hält ein Stück Gold in der Hand.
Rund 70 Prozent der Gold-Raffinierung findet in der Schweiz statt: Eine peruanischer Minenarbeiter hält ein Stück Gold in der Hand.
Keystone

Am Anfang stand der Kaffee, später kamen Früchte dazu und Schnittblumen. Jetzt das Gold. Noch rechtzeitig fürs Weihnachtsgeschäft lanciert Max Havelaar das Fair-Trade-Gold.

Laut Zahlen der Havelaar-Stiftung sind 100 Millionen Menschen direkt oder indirekt vom kleingewerblichen Bergbau abhängig. Der Abbau des Goldes findet dabei oft unter prekären Bedingungen statt. Etwa ohne ausreichenden Schutz vor giftigen Quecksilberdämpfen, die bei der Gewinnung ent­stehen. Bezahlt werden für das Gold Preise von 40 bis 60 Prozent des Marktwertes an der Londoner Börse. Max Havelaar verspricht einen Mindest­abnahme­preis von 95 Prozent des Marktpreises. Um ins Fair-Trade-Programm aufgenommen zu werden, müssen die Goldminen verschiedene Bedingungen erfüllen. Die wichtigsten: gültige Land- und Schürfrechte, Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, Gesundheitsschutz und Unfallprävention, kontrollierter Umgang mit giftigen Substanzen.

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