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Jetzt muss Sommaruga zeigen, was sie kann

Andreas Meyer hinterlässt eine SBB, die saniert werden muss. Das wird teuer.

Arthur Rutishauser

Den Abgang hat sich Andreas Meyer wohl schöner vorgestellt. Statt mit dem Gotthardtunnel und glänzenden neuen Zügen, deren Sitzplätze über eine coole App gebucht werden können, wird er assoziiert mit überfüllten Zügen, verbogenen Gleisen, häufigen Störungen und ebenso häufigen Verspätungen und vor allem dem Debakel bei der Beschaffung des neuen Bombardier FV-Dosto, dem «Schüttelzug». Hinzu kommen feh­lende Fachleute für den Unterhalt, fehlende Lokführer und ein überhöhter Lohn für Meyer selbst.

Das alles führte zu steigender Unzufriedenheit beim Volk, der Politik und beim Personal. Der tödliche Unfall des Chef-Zugbegleiters in Baden vor einem Monat war der tragische Kul­minationspunkt beim Schweizer Vorzeigeunternehmen, das in höchstem Masse für Sicherheit und Zuverlässigkeit steht, aber seit längerem im Krisenmodus unterwegs ist.

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