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Islands Bankensystem funktioniert wieder

Die Finanzkrise hat Island beinahe in den Ruin getrieben. Jetzt gibts Anzeichen für eine Trendwende: Das Rettungspaket für die angeschlagenen Banken beginnt zu greifen.

Nach dem Beinahe-Kollaps funktioniert Islands Bankensystem nach Angaben von Ministerpräsident Geir Haarde wieder. Eine Gruppe von Kreditgebern arbeite am Feinschliff eines Darlehenpakets, sagte Haarde. Darin enthalten sei auch eine Hilfe Polens in Höhe von 200 Millionen Dollar. Auch die Europäische Union hat laut Haarde Hilfen nicht ausgeschlossen. Allerdings müsse Island zuvor den Streit über die Einlagen von EU-Bürgern bei isländischen Banken mit betroffenen EU-Mitgliedsstaaten beilegen, erklärte er.

Islands Handelsminister Bjorgvin Sigurdsson kündigte an, dass neues Personal für die Vorstände der vom Staat geretteten Banken Landsbanki, Glitnir und Kaupthing gefunden sei. Die 300'000 Einwohner zählende Insel im Nordatlantik ist wie kein anderes europäisches Land in den Finanzstrudel geraten.

(SDA)

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