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Investmentbanking bremst Deutsche Bank

Die Deutsche Bank kann sich der Schuldenkrise nicht entziehen: Im zweiten Quartal stieg der Überschuss im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 3 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.

Muss Rückschläge im Investmentbanking verkraften: Josef Ackermann, der Chef der Deutschen Bank.
Muss Rückschläge im Investmentbanking verkraften: Josef Ackermann, der Chef der Deutschen Bank.
Keystone

Der Quartalsgewinn steigt nur um 3 Prozent. Die Deutsche Bank ist trotzdem auf Kurs, den vom scheidenden Bankchef Josef Ackermann angepeilten Rekordgewinn zu erreichen. Das grösste deutsche Geldhaus konnte sich nach eigenen Angaben den Folgen der Schuldenkrise nicht entziehen. Das führte besonders im Investmentbanking zu Rückschlägen. Dagegen legte das Privatkundengeschäft dank der Übernahme der Postbank kräftig zu.

Der Vorsteuergewinn stieg um 17 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Damit ist das Jahresziel des Geldinstituts weiter in Reichweite. Nach einem halben Jahr hat das Institut nun vor Steuern bereits 5,5 Milliarden Euro verdient, was mehr als die Hälfte des in Aussicht gestellten Rekordgewinns von 10 Milliarden Euro ist.

Ackermann-Nachfolge

Am Montagabend hat die Deutsche Bank zudem bekannt gegeben, wer inskünftig an der Spitze des Unternehmens stehen wird.

Der Schweizer Bankchef Josef Ackermann soll demnach im Mai nächsten Jahres in den Verwaltungsrat wechseln. Auf seinem gegenwärtigen Posten soll er von einem Duo bestehend aus Anshu Jain, dem Chef des Investmentbankings, und Jürgen Fitschen, dem Leiter des Deutschlandgeschäfts, abgelöst werden.

SDA/rub

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