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Immer mehr Skimming-Fälle bei den SBB

Automatenbetrug beim Billettlösen, Tanken und Einkaufen: Die Trickbetrüger werden erfinderischer und verlagern ihre Manipulationen weg von den Banken in neue Geschäftsfelder.

Auch Billettautomaten werden inzwischen manipuliert: Verkaufsstelle der SBB in Genf. (Archivbild)
Auch Billettautomaten werden inzwischen manipuliert: Verkaufsstelle der SBB in Genf. (Archivbild)
Keystone

Skimming, das Manipulieren von Geldautomaten, verlagert sich weg von den Bankautomaten. Im Visier der Betrüger sind inzwischen Tankstellen, SBB-Billettautomaten und Zahlterminals im Detailhandel. Bis Ende Oktober 2012 macht diese Gruppe rund die Hälfte der 334 Skimming-Fälle aus. Während Skimming 2011 nur an 11 Tankstellen vorkam, sind es 2012 schon 78 registrierte Betrugsfälle.

Die Bankiervereinigung ist unzufrieden mit den Gegenmassnahmen der SBB und der Tankstellenbesitzer: «Wir würden uns von den SBB und den Tankstellen ein aktiveres Vorgehen gegen Skimming wünschen», sagt Pascal Baumgartner von der Schweizerischen Bankiervereinigung gegenüber der «SonntagsZeitung». Dass diese die Umrüstung nicht vorantreiben, sei klar: Erstens sei das teuer, zweitens müssten bei Skimming-Fällen nicht sie, sondern die Banken den Schaden berappen.

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