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«Ich sagte mir als Bundesrat, wenns mit Ems nicht geht, trete ich zurück»

Christoph Blocher über Spuhlers Rücktritt, den Spagat als Unternehmer und Politiker, und die Turbulenzen in der Partei. Erstmals äussert sich der Alt-Bundesrat auch zur Amnesty-Kampagne.

Hatten das Heu nicht immer auf der gleichen Bühne: Christoph Blocher (r.) und Peter Spuhler debattieren im Bundeshaus. (Archivbild, 20. Dezember 2011)
Hatten das Heu nicht immer auf der gleichen Bühne: Christoph Blocher (r.) und Peter Spuhler debattieren im Bundeshaus. (Archivbild, 20. Dezember 2011)
Peter Klaunzer, Keystone
Der Chemieunternehmer: Christoph Blocher posiert vor einem Auto, das mit einem Produkt aus seinem Ems-Chemie-Konzern behandelt wurde. (Archivbild, 10. Juli 1998)
Der Chemieunternehmer: Christoph Blocher posiert vor einem Auto, das mit einem Produkt aus seinem Ems-Chemie-Konzern behandelt wurde. (Archivbild, 10. Juli 1998)
Christoph Ruckstuhl, Keystone
2003 übergab der Patron die Macht an seine Tochter: Christoph Blocher mit Magdalena Martullo-Blocher. (Archivbild, 11. Dezember 2003)
2003 übergab der Patron die Macht an seine Tochter: Christoph Blocher mit Magdalena Martullo-Blocher. (Archivbild, 11. Dezember 2003)
Walter Bieri, Keystone
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Herr Blocher, Ihr Parteikollege Peter Spuhler hat sich für das Unternehmen und gegen die Politik entschieden. Hätte er es auch andersrum tun können? Nein. Zumindest nicht als Besitzer und Chef eines Unternehmens dieser Grössenordnung. In der Politik ist man leichter ersetzbar, als man es als Unternehmer ist. Vor allem dann, wenn es ihn im Unternehmen besonders braucht. Und das ist bei Spuhlers Unternehmen offenbar der Fall.

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