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Hummler bleibt dem NZZ-VR-Präsidium fern

Der ehemalige Chef der untergegangenen Bank Wegelin wird definitiv nicht mehr ins Präsidium der NZZ-Mediengruppe zurückkehren.

Ist mit seiner Bank in den US-Steuerstreit verwickelt: Privatbankier Konrad Hummler. (Archivbild)
Ist mit seiner Bank in den US-Steuerstreit verwickelt: Privatbankier Konrad Hummler. (Archivbild)
Keystone

Der Privatbankier Konrad Hummler ist definitiv nicht mehr Verwaltungsratspräsident der NZZ-Mediengruppe. Der bisherige Interimspräsident Franz Steinegger wird das Amt bis zur nächsten NZZ-GV im kommenden April ausüben. Danach soll die Lage neu beurteilt werden.

Hummler hatte das NZZ-Präsidium Anfang Februar wegen der Verwicklungen seiner Bank Wegelin in den US-Steuerstreit abgegeben. Damals hatte es von der NZZ offiziell geheissen, Hummler habe das Amt nur «vorübergehend» niedergelegt und Steinegger übernehme die Nachfolge «bis auf Weiteres».

Steinegger bleibt bis April 2013

Der ehemalige FDP-Nationalrat Steinegger wird die NZZ-Mediengruppe nun aber bis zur nächsten Generalversammlung (GV) am 13. April 2013 führen. Danach wird er altershalber zurücktreten, bestätigte NZZ-Sprecherin Bettina Schibli heute Donnerstag auf Anfrage. Wer danach das Präsidium übernehme, werde der neugewählte Verwaltungsrat entscheiden.

Die Zeitung «Der Sonntag» hatte am vergangenen Wochenende in einem Bericht gemutmasst, Hummler werde bestimmt nicht mehr ins Präsidentenamt zurückkehren. Schibli wollte dies nicht kommentieren. Sicher sei, dass Hummler zumindest bis zur nächsten GV einfaches Verwaltungsratsmitglied der NZZ-Mediengruppe bleibe.

SDA/fko

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