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«Hochhäuser in Europa sind immer Fremdkörper»

Wie viel Hochhaus erträgt die Schweiz? Andres Janser hat Weltmetropolen in einer Ausstellung verglichen – und spricht nun über den Roche-Turm in Basel.

Findet die Gestaltung der Arbeitsplätze im Roche-Turm «sehr überzeugend»: Andres Janser, Kurator des Museums für Gestaltung in Zürich.

178 Meter hoch ragt der neue Roche-Turm in den Basler Himmel. Aber: Passt er auch in die Stadt? Und: Ist es auch ein geeigneter Ort für Arbeitsplätze? Redaktion Tamedia hat mit Andres Janser einen Besuch in Basel abgehalten. Der Kurator des Museums für Gestaltung in Zürich weiss, wovon er spricht. 2011 organisierte er eine Ausstellung zum Thema «Hochhaus - Wunsch und Wirklichkeit». Im Mittelpunkt standen damals die städtebauliche Entwicklung in fünf Metropolen: New York, London, Zürich, Shanghai und Hongkong.

Den Balser Roche-Turm findet Janser insgesamt gelungen, auch wenn «Hochhäuser in Europa immer Fremdkörper sind» (siehe Video oben).

Das höchste Gebäude der Schweiz wurde heute offiziell eingeweiht. Der 178 Meter hohe Bau 1 des Pharmakonzerns Roche überragt den Zürcher Prime Tower als bisherigen Rekordhalter um 52 Meter.

Klare Linie, gestyltes Inneres: Impressionen aus dem Roche-Turm.Redaktion Tamedia hatte die Gelegenheit, mit CEO Severin Schwan über den neuen Turm zu sprechen. Im Video-Interview (sieh oben) sagt der Manager, wie man das oberste Stockwerk allen Angestellten zugänglich machte. Und er entgegnet jenen, die das Gebäude als «Koloss» kritisieren.

Der Roche-Büroturm mit 41 Stockwerken kostet 550 Millionen Franken. Bis im kommenden Frühling sollen rund 2000 Roche-Angestellte, die derzeit noch auf diverse Lokalitäten in ganz Basel verteilt sind, ihren neuen Arbeitsplatz in dem von den einheimischen Stararchitekten Herzog & de Meuron entworfenen Hochhaus bezogen haben.

Bei einer Umfrage in Basel zeigten sich Passanten geteilter Meinung, was den neuen Roche-Turm anbelangt:

«Mir gefällt der Turm»: Bewohnerin des Wettstein-Quartiers. Video: Jan Derrer, Lea Koch

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