Zum Hauptinhalt springen

Hier schiesst der Neubau von Omega in die Höhe

Nach drei Jahren Bauzeit hat die Uhrenmarke Omega ihr neues Produktionsgebäude in Biel eröffnet. Es gilt als derzeit modernste Fertigungsstätte der Schweizer Uhrenindustrie.

Jon Mettler
<i>Omega hat bernerzeitung.ch exklusiv Fotos zur Verfügung gestellt, welche die wichtigen Bauetappen dokumentieren. Wir haben daraus ein Zeitraffer-Video gemacht.</i>

30 Meter breit, 70 Meter lang und 30 Meter hoch: Das sind die Ausmasse des neuen Produktionsgebäudes von Omega in Biel, das am Donnerstagnachmittag offiziell eröffnet worden ist. Keinen Zentimeter im fünfstöckigen Neubau lässt die Luxusuhrenmarke ungenutzt, um Produktionsschritte wie Uhrenmontage und Herstellung von Armbändern sowie Versand, Lager und Logistik unter einem Dach zusammenzufassen. Omega erhofft sich dadurch, noch effizienter als bisher herstellen zu können.

So sieht der neue Omega-Standort von oben aus.
So sieht der neue Omega-Standort von oben aus.
zvg
Keinen Zentimeter im fünfstöckigen Neubau lässt die Luxusuhrenmarke ungenutzt...
Keinen Zentimeter im fünfstöckigen Neubau lässt die Luxusuhrenmarke ungenutzt...
zvg
...um Produktionsschritte wie Uhrenmontage und Herstellung von Armbändern...
...um Produktionsschritte wie Uhrenmontage und Herstellung von Armbändern...
zvg
...sowie Versand, Lager und Logistik...
...sowie Versand, Lager und Logistik...
zvg
1 / 6

Kernstück der neuen Manufaktur ist ein vollautomatisiertes Lagersystem, das sich über drei Stockwerke erstreckt. Das brandsichere Zentrallager enthält mehr als 30'000 Kisten mit allen notwendigen Teilen, die für die Uhrenproduktion benötigt werden.

Das neue Omega-Produktionsgebäude:

Zudem unterstützen Roboter die Uhrmacher, indem sie den Menschen einfache oder eintönige Arbeitsschritte abnehmen. Ein Beispiel: Roboterarme drehen Bauteile automatisch in die richtige Position, damit die Fachperson von Hand den Zeiger auf das Zifferblatt setzen kann.

Millionenschwere Investitionen

Der Uhrenkonzern Swatch Group, zu dem die Marke Omega gehört, investiert an seinem Hauptsitz in Biel 150 Millionen Franken in neue Industriegebäude. Der Ausbau umfasst nicht nur die neue Produktionsstätte von Omega, sondern auch einen neuen Hauptsitz samt Museum für die Marke Swatch.

Für den Neubau von Omega zeichnet der japanische Stararchitekt Shigeru Ban verantwortlich. Eine Besonderheit sind die tragenden Elemente des Gebäudes, die aus Schweizer Holz bestehen. Die Bauzeit betrug drei Jahre.

Dieser Artikel wurde automatisch auf unsere Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch