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Hat Vincenz die Bodenhaftung verloren?

Mit der Übernahme von Kundenvermögen der Privatbank Wegelin wird die Raiffeisen-Gruppe noch grösser. Passt eine noble Privatbank überhaupt zu den genossenschaftlichen Banken?

Sein Hang zur Grösse gefällt nicht allen: Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz an einer Bilanzmedienkonferenz.
Sein Hang zur Grösse gefällt nicht allen: Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz an einer Bilanzmedienkonferenz.
Keystone

In der Debatte zur Grossbankenregulierung stand auch die Frage im Raum, ob neben der UBS und der Credit Suisse nicht auch die Raiffeisen-Gruppe «too big to fail» sei. Mit dem Kauf des Schweizer Geschäfts der St.Galler Privatbank Wegelin stellt sich die Frage mehr denn je.

Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz wollte sich schon bei der Bank Sarasin beteiligen. Nun ist er «wie die Jungfrau zum Kind» zum Grossteil des Geschäfts der Bank Wegelin gekommen, wie es die NZZ formuliert. Das wirft die Frage auf, ob noble Vermögensverwaltungsbanken zur bodenständigen Raiffeisen-Gruppe passen.

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