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«Gute Neuigkeiten für Andermatt»

Orascom schreibt Verluste, Samih Sawiris wird Mehrheitsaktionär bei der Swiss Alps. Was bedeutet dies fürs Tourismusprojekt in Andermatt? Wir haben nachgefragt bei Aktienanalyst Patrick Hasenböhler.

Herr Hasenböhler, wie schwierig ist die Lage für Samih Sawiris? Aus Schweizer Sicht muss man unterscheiden zwischen dem Unternehmen Orascom und dem Tourismusprojekt Andermatt. Wegen der Probleme auf dem Heimmarkt Ägypten steckt Orascom nach wie vor in grossen Schwierigkeiten. Der Firma fliesst nach wie vor sehr wenig Bargeld zu. Für Andermatt gab es heute dagegen gute Neuigkeiten.

Inwiefern? Samih Sawiris wandelt sein Darlehen an die Tochtergesellschaft Swiss Alps in Eigenkapital um und wird damit Mehrheitsaktionär. Zudem hat er angekündigt, bis 2017 mindestens 150 Millionen Franken zu investieren. Wäre ich Eigentümer einer Wohnung in Andermatt, so würde ich mich heute wohler fühlen. Aus der Sicht von Wohnungskäufern ist das grösste Risiko zum heutigen Zeitpunkt jenes, dass die Infrastruktur nicht wie vorgesehen fertiggestellt wird. Diese Gefahr hat nun abgenommen. Im schlimmsten Fall wird Orascom zahlungsunfähig – aber auch dann könnte das Projekt in Andermatt weitergeführt werden.

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