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Georg Fischer macht wieder Gewinn

Nach dem Krisenjahr 2009 weist der Schaffhauser Industriekonzern für das Jahr 2010 einen Reingewinn von 108 Millionen Franken aus. Und blickt opitimistisch in die Zukunft.

Schwarze Zahlen: Hauptsitz der Georg Fischer AG in Schaffhausen.
Schwarze Zahlen: Hauptsitz der Georg Fischer AG in Schaffhausen.
Keystone

Der Umsatz der Industriegruppe, die als Zulieferer der Autoindustrie und als Hersteller von Rohrsystemen und Werkzeugmaschinen tätig ist, stieg im vergangenen Jahr um 19 Prozent auf 3,45 Milliarden Franken. Bereinigt um Währungseffekte hätte das Wachstum sogar 27 Prozent betragen, teilte Georg Fischer am Dienstag mit. 2009 war das Unternehmen von der Rezession kräftig durchgeschüttelt worden und hatte einen Verlust von 238 Millionen verbucht.

Alle drei Geschäftsbereiche haben ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich verzeichnet. GF Automotive und der Werkzeugmaschinenhersteller GF AgieCharmilles, die im Krisenjahr 2009 sehr hohe Umsatzeinbussen erlitten, konnten den Umsatz um 23 respektive 25 Prozent steigern, GF Piping Systems um zehn Prozent.

Vorsichtiger Optimismus

Da gleichzeitig die Kosten, namentlich die in der Wirtschaftskrise auch durch Personalabbau gesenkten Personalkosten, auf dem tiefen Niveau des Vorjahres gehalten werden konnten, entwickelte sich das operative Ergebnis von Georg Fischer entsprechend positiv. Der Betriebsgewinn erreichte 180 Millionen Franken, nachdem 2009 noch ein Minus von 58 Millionen resultiert hatte.

Für das laufende Jahr gibt Georg Fischer sich verhalten zuversichtlich. Dank eines Auftragseingangs deutlich über dem Vorjahr befände sich das Unternehmen in einer guten Ausgangslage. Allerdings gebe es immer noch Unsicherheiten bezüglich der Nachhaltigkeit des wirtschaftlichen Aufschwungs, der Rohstoffpreise und des starken Frankens, schreibt das Unternehmen.

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