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Genfer Haifische im Krokodilbecken

Bei Lacoste sorgt eine Familienfehde samt «Putsch» für viel Aufregung. Und für neue Hoffnung bei Maus Frères in Genf.

Das Krokodil in Schwarz-Weiss-Look: Lacoste-Models in Paris im September 2009.
Das Krokodil in Schwarz-Weiss-Look: Lacoste-Models in Paris im September 2009.
Keystone

Die Marke mit dem kleinen Krokodil steht für grossbürgerliche Klasse, für zeitlose und schlichte Eleganz. Und so könnte man sich auch die Stimmung im Betrieb des französischen Poloherstellers Lacoste vorstellen: gediegen, harmonisch, einen Tick aristokratisch gar. Gerade jetzt, da es dem alten Familienunternehmen so gut geht wie nie zuvor in seiner bald 80-jährigen Geschichte. Lacoste ist wieder «in». Der Umsatz von Lacoste wird in diesem Jahr voraussichtlich um weitere 12 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro wachsen – ein historischer Rekordwert für das Unternehmen. «Jede Sekunde verkaufen sich weltweit zwei Produkte von Lacoste», lässt die Firma mit einigem Stolz ausrichten. Klingt gut, ist aber trügerisch.

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