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«Für ausländische Topmanager hat die Attraktivität abgenommen»

Im Interview sagt der Zürcher Headhunter Guido Schilling, warum die Schweiz für ausländische Topmanager nicht mehr das Ziel schlechthin ist.

«Manager achten stark auf das soziale Umfeld, in welchem sie und vor allem ihre Familie leben»: Headhunter Guido Schilling.
«Manager achten stark auf das soziale Umfeld, in welchem sie und vor allem ihre Familie leben»: Headhunter Guido Schilling.
TA

Seit neun Jahren untersucht Guido Schilling die Zusammensetzung des obersten Managements der grössten Firmen mit operativer Tätigkeit in der Schweiz nach Staatszugehörigkeit und Geschlecht. Seine neuste Studie hat Schilling heute vorgestellt.

Herr Schilling, laut Ihrer Studie nimmt der Anteil ausländischer Manager in den Geschäftsleitungen der hundert grössten Schweizer Unternehmen erstmals ab. Wie erklären Sie sich das? Wir sehen bereits seit 2011, dass ausländische Führungskräfte in ihren Heimatländern weit stärker umworben werden als in den Jahren zuvor. Damals musste sich das umliegende Europa mit den Folgen der Wirtschaftskrise auseinandersetzen, weshalb sich Topmanager eher für einen Wechsel in die Schweiz entschieden. Inzwischen hat sich Europa erholt, womit auch die Führungskräfte in den eigenen Ländern wieder vermehrt gefragt sind.

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