Frankreich zieht UBS vor Gericht

Der milliardenschwere Steuerstreit zwischen der UBS und Frankreich kommt vor ein französisches Gericht. Die Grossbank soll Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet haben.

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Vergleich verweigert und weiter vor dem Richter: Das UBS-Logo am französischen Hauptsitz in Paris. (27. November 2013)

(Bild: AFP)

Die UBS steht in Frankreich vor dem Richter: Nach einer mehr als fünfeinhalbjährigen Untersuchung hätten die Behörden entschieden, Anklage gegen die Schweizer Grossbank zu erheben, teilte die UBS am Montag mit.

Die Bank habe klar zum Ausdruck gebracht, dass sie die Anschuldigungen und damit verbundenen Annahmen und rechtlichen Auslegungen zurückweise.

Vergleich verweigert

Laut einem Bericht der Zeitung «Journal du Dimanche» von Sonntag war die UBS auf den Vorschlag der Staatsanwaltschaft, den Streit mit der Zahlung von 1,1 Milliarden Euro beizulegen, nicht eingegangen.

Die französischen Behörden werfen der UBS vor, reichen Franzosen geholfen zu haben, Geld vor dem Fiskus zu verstecken. Es ist einer der grössten noch offenen Rechtsfälle für die UBS.

Update folgt...

jdr

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