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Ford schlittert immer tiefer in Krise

Der Not leidende US-Autobauer Ford fährt neue Milliardenverluste ein.

Der zweitgrösste US-Hersteller erlitt im dritten Quartal einen operativen Verlust nach Steuern von 2,98 Milliarden Dollar.

Der Umsatz brach um 22 Prozent auf 31,1 Milliarden Dollar ein. Der bereits massive Stellenabbau soll nun nochmals verschärft werden, kündigte Ford am Freitag in Detroit an. Die Personalkosten in Nordamerika sollen um weitere 10 Prozent zurückgefahren werden. Zusätzlich sollen die Ausgaben bei IT und bei der Werbung gesenkt werden.

Im Vorjahresquartal hatte Ford auf vergleichbarer Basis einen Verlust von lediglich 24 Millionen Dollar ausgewiesen. Der Nettoverlust betrug im Berichtsquartal rund 129 Millionen Dollar nach 380 Millionen Dollar im Vorjahr. Allein im nordamerikanischen Auto-Geschäft betrug der Vorsteuerverlust 2,6 Milliarden Dollar.

Angesichts der Krise gibt es bei Ford immer wieder Insolvenzgerüchte. Allein im vergangenen Quartal verbrannte der Autohersteller 7,7 Milliarden Dollar seiner Kapitalreserven. Der Ford- Finanzchef erklärte, dass er mit der Liquiditätssituation zufrieden sei.

(SDA)

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