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Feintool wächst dank Übernahme

Die Industriegruppe Feintool hat den Umsatz in den ersten neun Monaten dank einer Übernahme deutlich gesteigert.

Feintool konnte seinen Umsatz steigern.
Feintool konnte seinen Umsatz steigern.
Walter Pfäffli

Die Industriegruppe mit Sitz in Lyss BE nahm 348,5 Millionen Fr. ein, was einer Zunahme um 12,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Der starke Anstieg ist vor allem auf die Akquisition der deutschen Herzing Schroth im März 2012 zurückzuführen. Diese ist auf spanloses Umformen spezialisiert, das bei der Herstellung von Leichtbauteilen für die Automobilindustrie zum Einsatz kommt. Ohne diesen Effekt wäre der Umsatz lediglich um 2,9 Prozent gewachsen, wie Feintool am Dienstag mitteilte.

Neue Aufträge und sutabile Automobilkonjunktur

Von diesem Effekt abgesehen wirtschaftete die Gruppe aber auch im dritten Quartal nicht schlecht. Dazu hätten neue Aufträge und die sutabile Automobilkonjunktur beigetragen, hiess es. Der Auftragseingang legte im dritten Quartal um 31,4 Prozent zu und erreichte 124,3 Millionen Franken. Im Segment «Teilefertigung» legte der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 26,5 Prozent zu, im Bereich «Automation» konnte er sich sogar mehr als verdoppeln. Der Quartals-Umsatz lag insgesamt 8,1 Prozent höher als im Vorjahr.

Damit seien die von Feintool gesetzten Umsatzziele trotz unterschiedlicher wirtschaftlicher Entwicklung in den einzelnen Märkten und einer negativen Währungsentwicklung, insbesondere des japanischen Yens, weitgehend erreicht worden, wird Feintool-Präsident Alexander von Witzleben zitiert. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 480 Millionen Franken.

Feintool entwickelt Feinschneidanlagen und stellt Feinschneid- und Umformkomponenten her, besonders für die Automobilindustrie. Die Gruppe mit Hauptsitz in Lyss BE beschäftigt an ihren Standorten in Europa, Japan, China und den USA insgesamt 2000 Mitarbeitende.

SDA/js

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