EZB beschliesst Frauenquote

28 Prozent Frauen im oberen Management bis 2019: Das Direktorium der Euro-Notenbank will den Anteil der Frauen in Führungspositionen verdoppeln. Nötig sei nun ein «Mentalitätswandel».

Deutscher Ökonom und einer der sechs EZB-Direktoren: Jörg Asmussen.

Deutscher Ökonom und einer der sechs EZB-Direktoren: Jörg Asmussen.

(Bild: Keystone)

Die Europäische Zentralbank (EZB) will den Anteil der Frauen in ihren Führungsebenen bis Ende 2019 verdoppeln. Geplant sei, dass bis dahin im mittleren Management 35 Prozent und im oberen Management 28 Prozent der Stellen mit Frauen besetzt seien.

Das sagte Jörg Asmussen, einer der sechs EZB-Direktoren, der «Süddeutschen Zeitung». Demnach fasste das Direktorium der Notenbank dazu einen entsprechenden Beschluss. Derzeit liegt der Anteil von Frauen auf diesen Ebenen bei 17 beziehungsweise 14 Prozent.

Mentalitätswandel nötig

Die Umsetzung des ambitionierten Ziels erfordere ein Umdenken bei den Führungskräften der Notenbank, sagte Asmussen weiter. Entscheidend für den Erfolg sei ein «Mentalitätswandel der heutigen Führungspersonen» in der EZB.

mw/sda

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