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Erasmus-Millionen für kuriose Projekte

Berufseinstieg: Fremdsprachige Frauen konnten bei «World Wide Women» kostenlos Kurse besuchen, um «Schlüsselkompetenzen zur beruf­lichen Eingliederung» und «persön­liche, fachliche und soziale Kenntnisse» zu erwerben. Zielgruppe waren nicht etwa Frauen mit Bildungslücken, sondern «qualifizierte Frauen». Trägerin ist die Ecap-Stiftung in Zürich, die eigentlich Sprachkurse anbietet und von der italienischen Gewerkschaft CGIL für Italiener in der Schweiz gegründet wurde.
Business-Idee: «Refiller» ist ein privater Verein, der den Abfall reduzieren will. Er bewirbt dazu einen wieder­auffüllbaren Kaffeebecher. Der sei «schöner, praktischer und gesünder», heisst es auf der Webseite. 33 Cafés und Take-aways machen bereits mit – davon neun in Basel. Das Geld wurde für Strassenaktionen verwendet. Der Verein erhält auch Geld vom Bundesamt für Sozialversicherungen. Eine internationale Dimension ist gemäss Webseite nicht erkennbar.
Theateraustausch: Vier Mädchen und ein Junge sowie fünf erwachsene «Begleitpersonen» aus Bern haben bei einem geförderten Projekt der offenen Jugendarbeit in Bern mitgemacht. Sie erhielten während zehn Tagen Besuch von einer ähnlich grossen Theatertruppe aus Berlin. In Workshops zu «Theater», «Medien», Rap, Tanz und Essen lernten die Jugendlichen in «andere Rollen zu schlüpfen». Wichtig war dem Projekt auch der «Gender­aspekt». Dazu wurden «geschlechts­spezifische Themen inhaltlich aufgegriffen» und «Männer und Frauenrollen» (sic!) diskutiert, mit denen die Jugendlichen konfrontiert sind.
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