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Eine windige Investition in die Energiewende

Betrugsvorwürfe gegen den Windparkbauer Windreich belasten Schweizer Anleger und die Bank Sarasin.

Bringt keine Traumrenditen mehr: Besucher am Stand der Windreich AG auf der Windenergiemesse 2012 in Husum.
Bringt keine Traumrenditen mehr: Besucher am Stand der Windreich AG auf der Windenergiemesse 2012 in Husum.
AFP

«Ein Windpark ist eine unglaublich sichere Anlage», sagte Windreich-Gründer Willi Balz im September 2010, als er in Zürich seine Firmenanleihe unters Volk bringen wollte. Er winkte mit Coupons von 6,5 Prozent. Wer mit Millionen einsteigen wollte, der konnte auch das tun, denn die Anlagen waren angeblich Perlen: «12 bis 14 Prozent Rendite und sehr geringes Risiko, wenn der Offshore-Windpark steht», sagte Balz 2010 zu «Cash online». Angebissen haben die Axpo-Tochter EGL, die sich mit 24 Prozent am 1,9-Milliarden-Europrojekt Global Tech One beteiligte, und die Bank Sarasin, die bisher mindestens 70 Millionen Euro als Darlehen in die Windreich AG einschoss und gleichzeitig mithalf, die Anleihen im Wert von total 125 Millionen Euro zu verkaufen.

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