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Eine ungewöhnliche Karriere

Jeannine Pilloud ist seit Anfang April Chefin Personenverkehr bei den SBB. Auf diesen Posten gelangte sie über bemerkenswerte Umwege.

Via Deutschland nach Bern: Jeannine Pilloud passierte auf ihrem Weg zum Top-Job bei den SBB einige ungewöhnliche Stationen.
Via Deutschland nach Bern: Jeannine Pilloud passierte auf ihrem Weg zum Top-Job bei den SBB einige ungewöhnliche Stationen.
Reuters

Am Montagabend letzter Woche wurde es spät. Jeannine Pilloud schaffte es erst auf den Halb-zehn-Uhr-Zug von Bern nach Zürich. Sie war müde. Hatte Halsweh. Fand einen Platz und installierte sich. Heimfahren. Abschalten. Bis eine Frau mittleren Alters auftauchte, die sie erkannte. «Seit zwei Wochen schreib ich an einem E-Mail an Sie», begann die Frau ganz erfreut das Gespräch. «Jetzt haben Sie ja Gelegenheit, mir das alles ganz direkt zu sagen», antwortete Pilloud, obwohl sie sich eigentlich nach etwas Ruhe sehnte. «Nein, nein. Sie sind sicher müde. Ich lasse Sie. Das Mail kommt in den nächsten Tagen.»

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