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Eine neue Bohrtechnik soll Erdbeben verhindern

Die Geothermie in der Schweiz steht vor dem Durchbruch: Noch in diesem Jahr will die Geo-Energie Suisse AG erste Tests mit einem neuen Bohrverfahren starten. Der Kanton und die Stadt Bern indes scheiden als Standorte für die Bohrungen wohl aus.

Hier bebte die Erde: Der Bohrturm des gescheiterten Basler Geothermieprojekts im Jahr 2007.
Hier bebte die Erde: Der Bohrturm des gescheiterten Basler Geothermieprojekts im Jahr 2007.
Keystone

Für den Atomausstieg ist die Geothermie die grosse Hoffnungsträgerin. Das theoretische Potenzial der Erdwärme ist mit 64000 Terawattstunden gigantisch. Diese Menge würde reichen, um die Welt während vier Jahren mit Strom zu versorgen.

Der Haken: Um das Potenzial auszuschöpfen, muss in kristallines Gestein und somit sehr tief gebohrt werden. Das ist teuer und komplex. Heute gibt es weltweit denn auch erst ein einziges Kraftwerk, das mit dem stimulierten geothermischen Verfahren Strom erzeugt – eine Versuchsanlage in Frankreich. Aus geologischen Gründen weniger praktikabel sind hierzulande die hydrothermalen Verfahren (siehe Kasten links).

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