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Die Tasche aus dem Reitstall

Mit viel Geschick hat die Unternehmerin Giovanna Furlanetto die italienische Firma Furla zur internationalen Marke ausgebaut. Mit dem Börsengang aber lässt sie sich Zeit – um nicht ein weiteres Opfer der grossen Modekonzerne zu werden.

Furla entdeckte früh den Markt in China. Ein Modell wird im Furla-Shop in Hongkong präsentiert. Foto: Brent Lewin (Bloomberg)
Furla entdeckte früh den Markt in China. Ein Modell wird im Furla-Shop in Hongkong präsentiert. Foto: Brent Lewin (Bloomberg)

Es gibt Frauen, die einen Tick für Taschen pflegen. Im Leben von Giovanna Furlanetto dreht sich alles um die Behältnisse, deren Inneres verborgen bleibt. Fast 1,5 Millionen Handtaschen hat die Eigentümerin des italienischen Labels Furla 2013 weltweit verkauft. Sie selbst begnügt sich mit einem einzigen Modell: ein geräumiges, rechteckiges Format, weiches weisses Kalbsleder, schlichter Drehverschluss aus Palladium. Die Unternehmerin hat es für ihre zeitlose Kollektion Giovanna Furlanetto for Furla entworfen. Die Tasche heisst Aurora, ist dezent und vornehm. Auch Giorgio Armani trage immer das Gleiche, nämlich einen dunkelblauen Dress, sagt Furlanetto. Und: «Die Tasche passt einfach zu mir.»

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