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Die Swiss im Steigflug

Die Schweizer Airline flog auch im Februar ein Passagierplus ein. Derweil bekommen andere Tochtergesellschaften der Lufthansa die Auswirkungen der Krise in Nordafrika zu spüren.

Erfreuliche Aussichten: Eine Swiss-Maschine am Flughafen in Kloten.
Erfreuliche Aussichten: Eine Swiss-Maschine am Flughafen in Kloten.
Keystone

Mit rund 1,07 Millionen Passagieren flogen im Februar 7,2 Prozent mehr Reisende mit der Swiss. Auch der Gesamtkonzern Lufthansa konnte zulegen. Mit der grössten deutschen Fluggesellschaft und ihren Töchtern verreisten im vergangenen Monat damit 6,4 Millionen Menschen – rund 13 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Lufthansa rechnet zu den Swiss-Zahlen in seiner Berechnung jeweils auch noch die Passagiere von Edelweiss hinzu und weist damit für die Schweizer Fluggesellschaften ein Passagier-Plus von 6,7 Prozent aus.

Im Februar boten alle Lufthansa-Gesellschaften zusammen über 80'000 Flüge an ( 7,1 Prozent). Die Swiss (ohne Edelweiss) bot in Europa 6,9 Prozent mehr Flüge an, auf den Interkontinentalstrecken beträgt das Plus 9,6 Prozent. Die Auslastung ging aber insgesamt leicht zurück auf 76 Prozent (Vorjahr: 77,2 Prozent). Auf Konzernebene waren die Flugzeuge zu 70,9 Prozent ausgelastet, was einem Rückgang um 1,6 Prozentpunkte entspricht.

Die Unruhen in Nordafrika drücken vor allem bei den Töchtern Austrian und BMI auf die Zahlen. Sie mussten im Februar Passagierrückgänge von 1,6 und 11,7 Prozent und eine deutlich geringere Auslastung hinnehmen. Ungebrochen war im Februar aber der Boom im Frachtgeschäft, in dem Lufthansa ein Plus von 22,5 Prozent auf 167'000 Tonnen erzielte. Swiss Cargo weist einen volumenmässigen Frachtladefaktor von 81,4 Prozent aus, ein Minus von 4,6 Prozent.

SDA/jak

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