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Die Swiss fordert ein eigenes Terminal

Die Stimmung zwischen dem Flughafen Zürich und der Swiss ist ohnehin schon schlecht, nun will die Fluggesellschaft mehr Unabhängigkeit. Sie fordert ein eigenes Terminal – doch die Zuständigen winken ab.

Angespanntes Verhältnis: Flugzeuge der Swiss vor dem Tower des Flughafens in Zürich. (Archivbild)
Angespanntes Verhältnis: Flugzeuge der Swiss vor dem Tower des Flughafens in Zürich. (Archivbild)
Keystone

Die Zürcher Flughafenbetreiberin und ihre grösste Kundin, die Fluggesellschaft Swiss, liegen im Streit. Diese Woche sind Verhandlungen über die Erhöhung der Flughafengebühren geplatzt. Jetzt muss das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) eine Gebührenordnung verfügen.

Vor diesem Hintergrund verstärkt die Swiss ihren Druck auf den Flughafen, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet: Sie wünscht eine Konzession für ein eigenes Terminal auf dem Zürcher Flughafengelände, um von der Flughafenbetreiberin unabhängiger zu werden. Dafür ist eine Gesetzesänderung nötig. Bei Gesprächen zur anstehenden Revision des Luftfahrtgesetzes hat die Fluggesellschaft das Anliegen dem Bazl vorgetragen, wie eine Swiss-Sprecherin gegenüber der Zeitung bestätigt.

Vorbilder für solche Infrastrukturen finden sich in den USA, wo grosse Fluggesellschaften an ihren zentralen Standorten oft eigene Terminals betreiben. Ein Bazl-Sprecher bestätigt den Vorstoss der Swiss, verweist aber auf die Schwierigkeiten eines solchen Unterfangens. Um die Machtposition des Flughafenbetreibers zu brechen, verlangen Vertreter der Luftfahrtbranche weiter, dass der Bund mit der Gesetzesrevision mehr Einfluss auf den Flughafen Zürich erhält.

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