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Die Post führt Strafgebühr ein

Mit einer neuen Massnahme möchte die Post Mehreinnahmen in Millionenhöhe generieren: Für Rücknahmen soll der Kunde künftig eine Strafgebühr zahlen. Diese fällt verhältnismässig hoch aus.

Wenn der Briefträger zweimal fahren muss, wirds teurer: Postangestellter bei der Arbeit.
Wenn der Briefträger zweimal fahren muss, wirds teurer: Postangestellter bei der Arbeit.
Keystone

Mit einem neuen Zuschlag will die Post Mehreinnahmen von 40 Millionen Franken hereinholen: Geschäftskunden sollen künftig ein Art Strafgebühr zahlen, wenn sie B-Post-Briefe mit nicht korrekten Adressen verschicken. Dies berichtet die Zeitung «Der Sonntag».

Für sogenannte Rücknahmen will die Post neu bis zu 81 Rappen berechnen – also fast so viel wie der Versand des Briefes (85 Rappen) kostet. Auch für die Entsorgung des Briefs verrechnet sie 10 Rappen. Das geht aus einem Schreiben hervor, das die Post am Montag Geschäftskunden geschickt hatte und der Zeitung «Der Sonntag» vorliegt.

Einführung im April 2011

Die Post schreibt weiter, dass die Kosten für die Rücknahmen rund 40 Millionen Franken pro Jahr betragen und in Zukunft von den Kunden übernommen werden müssen. Besonders stark betroffen sind Unternehmen und Organisationen, die eine grosse Zahl von Briefen verschicken wie etwa Händler, Verlage und Hilfsorganisationen.

Die Post will diese Strafgebühr nächsten April einführen. Der Bundesrat muss die Anpassung noch bewilligen. Heute kosten Retouren die Unternehmen nichts.

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