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«Die Offshore-Leak-Affäre ist für die Schweiz positiv»

Der Wirtschaftsrechtler Peter V. Kunz fordert, dass sich die OECD stärker um Singapur kümmert. Er vermutet, dass kein Geld aus illegalen Aktivitäten den Weg in die Schweiz gefunden hat.

Der georgische Premier Bidzina Ivanishvili besitzt laut dem «Guardian» eine via Panama installierte Offshore-Firma namens Bosherston Overseas Corp.
Der georgische Premier Bidzina Ivanishvili besitzt laut dem «Guardian» eine via Panama installierte Offshore-Firma namens Bosherston Overseas Corp.
Reuters
Der verstorbene Playboy Gunter Sachs soll Vermögen in Steueroasen versteckt haben. Es handle sich unter anderem um zwei Firmen und fünf Trusts auf den Cook-Inseln.
Der verstorbene Playboy Gunter Sachs soll Vermögen in Steueroasen versteckt haben. Es handle sich unter anderem um zwei Firmen und fünf Trusts auf den Cook-Inseln.
AFP
Die Dokumente zeigen auch, wie 2006 die Credit-Suisse-Tochter Clariden Leu Druck auf Trustnet ausübte, dass die Eigentümer völlig im Dunkeln bleiben müssten.
Die Dokumente zeigen auch, wie 2006 die Credit-Suisse-Tochter Clariden Leu Druck auf Trustnet ausübte, dass die Eigentümer völlig im Dunkeln bleiben müssten.
Keystone
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Herr Kunz, wie ist die ganze Offshore-Leak-Affäre zu werten? Dass es ausgeklügelte Steuerpraktiken und Steueroasen gibt, ist ja nichts Neues.

Dass es im karibischen und asiatischen Raum Vehikel gibt, die seit Jahrzehnten für Steuerhinterziehung genutzt werden, ist vermutlich eines der offensten Geheimnisse überhaupt in der Finanzbranche. Inhaltlich gibt es tatsächlich kaum Neues.

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