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Die Mobiliar steigt bei der Nationale Suisse ein

Es ist ein Meilenstein. Das erste Mal seit vielen Jahren beteiligt sich die Mobiliar im grossen Stil an einer anderen Versicherung. Die Beteiligung von 11 Prozent an der Nationale Suisse könnte der Anfang einer langfristigen Beziehung sein.

Ein erster Schritt: Mobiliar-Chef Markus Hongler will vorerst enger mit der Nationale Suisse kooperieren. Ob er später mehr will, sagt er nicht.
Ein erster Schritt: Mobiliar-Chef Markus Hongler will vorerst enger mit der Nationale Suisse kooperieren. Ob er später mehr will, sagt er nicht.
Beat Mathys

Jetzt hat der seit über einem Jahr amtierende Mobiliar-Chef Markus Hongler zugeschlagen. Gestern Abend teilte die Berner Versicherungsgruppe mit, dass sie sich mit 11,35 Prozent an der Versicherung Nationale Suisse mit Sitz in Basel beteiligt hat.

Dies mag nach wenig tönen, aber für die Mobiliar handelt es sich um einen grossen Schritt. Erstmals seit langer Zeit beteiligt sich die Versicherungsgruppe im grossen Stil an einer anderen Versicherung. Die Mobiliar hat das Paket der Landesbank Baden-Württemberg abgekauft, die ihre Bilanz entschlacken will. Gestützt auf den gestrigen Schlusskurs dürfte das Paket mindestens 90 Millionen Franken gekostet haben. Die Mobiliar nennt keine Zahlen. Mit rund 4000 Mitarbeitern ist die Mobiliar etwa doppelt so gross wie die Nationale Suisse.

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