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Die IT-Riesen bewegen sich langsam

Nach langem Zaudern sucht Hewlett-Packard das Heil in einer Firmenabspaltung. Auch Cisco, EMC, Ebay und IBM stehen unter Druck, sich neu auszurichten.

Walter Niederberger
Radikal umdenken: Meg Whitman, Chefin von Hewlett-Packard. Foto: Bloomberg
Radikal umdenken: Meg Whitman, Chefin von Hewlett-Packard. Foto: Bloomberg

Meg Whitman, die Chefin von Hewlett-Packard (HP), musste radikal umdenken. Als sie vor drei Jahren als Saniererin zu HP stiess, warf sie als Erstes den Abspaltungsplan ihres Vorgängers in den Papierkorb. Leo Apotheker wollte die schneller wachsende Sparte der ­Servers und Software-Dienstleistungen vom Printer- und PC-Geschäft trennen und das zum Kern des Konzerns machen. Seither hat HP noch mehr Boden gegen kleinere, jüngere und beweg­lichere Firmen verloren. Whitmans Kehrtwende stiess an der Börse auf ein gutes Echo. Der Konzern wurde gestern um 6 Prozent höher bewertet. IT-Experten fragen sich aber, ob der Schritt nicht zu spät kommt und zu wenig weit geht.

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