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Die Bank Bär steckt tief in der US-Steueraffäre

Mangelnde Vorsicht in der Auswahl der externen Vermögensverwalter und übereifrige Mitarbeiter bescheren der Bank ein gefährliches Problem, von dem sie ungern spricht.

Arthur Rutishauser
Zum Verhängnis wurde der Bank Bär, dass eine der Kundinnen mit den US-Behörden kooperierte: Eine Julius-Bär-Filiale in Zürich.
Zum Verhängnis wurde der Bank Bär, dass eine der Kundinnen mit den US-Behörden kooperierte: Eine Julius-Bär-Filiale in Zürich.
Keystone

Eigentlich hatte die Bank die besten Voraussetzungen, sich früh mit einer Weissgeldstrategie zu profilieren. 2004 brach Hans J. Bär mit seinem Buch «Seid umschlungen, Millionen» als erster Privatbanker das Tabu und sagte, dass das Bankgeheimnis für Steuersünder ein Auslaufmodell sei und es der Schweiz viele Probleme bescheren werde. 2005 stieg Bär aus dem Privatkundengeschäft in den USA aus. Doch heute ist die Bank Bär eine der grössten der mittlerweile 11 Schweizer Banken, die von US-Steuerverfahren betroffen sind.

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