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Die AFG stellt alles auf den Prüfstand

Die Industriegruppe AFG Arbonia Forster hat ein «unbefriedigendes» erstes Halbjahr hinter sich. Wegen des starken Frankens und der hohen Rohstoffpreise sind die Gewinne gesunken.

Seit dem 1. Juni 2011 am Hebel der AFG: Daniel Frutig am 29. April 2011 in Arbon.
Seit dem 1. Juni 2011 am Hebel der AFG: Daniel Frutig am 29. April 2011 in Arbon.
Keystone

Nach dem schlechten Ergebnis stellt die Führung alle Bereiche des Unternehmens auf den Prüfstand. Bei der AFG gebe es «strategische Schwächen sowie strukturelle und organisatorische Mängel», teilte AFG im Bericht zum ersten Halbjahr nach Ende der Ära des Firmenpatrons Edgar Oehler mit.

Nun wollen der Verwaltungsrat und die Konzernleitung in den kommenden Monaten alle Divisionen unter die Lupe nehmen. Im Fokus haben sie dabei vor allem die Kosten sowie Innovationsmöglichkeiten, wie es heisst. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz von AFG um 1 Prozent auf 634,6 Millionen Franken, währungsbereinigt gelang der Gruppe eine Steigerung um 6,4 Prozent.

Verlust von 1,4 Millionen Franken

Das Betriebsergebnis (Ebit) sank im Vergleich zum Vorjahr hingegen von 15,2 Millionen auf 10,9 Millionen Franken. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 1,4 Millionen Franken, nach einem Gewinn von 1,3 Millionen Franken im Vorjahr.

Das Ergebnis sei «enttäuschend», schreibt AFG. Dennoch ist die AFG-Führung unter dem neuen Konzernchef Daniel Frutig zuversichtlich, im Gesamtjahr 2011 das Vorjahresergebnis erreichen zu können. Frutig hat die Führung am 1. Juni anstelle von Edgar Oehler übernommen. Auch das Präsidium gab Oehler ab, dieses Amt übernahm Paul Witschi.

(SDA)

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