Zum Hauptinhalt springen

«Derzeit besteht ein Anlagenotstand»

Laut UBS erreichen die Immobilienpreise erstmals seit 25 Jahren die «Risikozone». Studienautor Matthias Holzhey sagt, warum Private Wohnungen und Häuser kaufen, auch wenn sie diese nicht selber bewohnen – und was bei der 80er-Blase anders war.

Matthias Chapman
Spitzenreiter, was die Preisentwicklung der letzten drei Jahre anbelangt: Davos. (Archivbild)
Spitzenreiter, was die Preisentwicklung der letzten drei Jahre anbelangt: Davos. (Archivbild)
Keystone
1 / 2

Herr Holzhey, was ist für Sie nun der äuffälligste Wert in Ihrer Studie? Der Anstieg des Hypothekarvolumens der Haushalte im Verhältnis zu den Einkommen, das sich im letzten Quartal sogar wieder beschleunigt hat. Das heisst, wir liegen jetzt deutlich über dem langfristigen Mittelwert.

Muss uns das Sorgen bereiten? Nicht grundsätzlich. Wir sehen einfach, dass ein beträchtlicher Teil – genau genommen gut 20 Prozent – des anhaltenden Booms von Käufern getrieben wird, welche den Immobiliensektor als Anlagemarkt benützen. Sie bewohnen diese Objekte gar nicht selber. Vor 2009 lag dieser Wert noch bei unter 15 Prozent.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen