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Der Tüftler hinter Swatch

Heute lancieren wir unsere neue Serie «Berner Erfindungen». Zum Auftakt erklärt der Swatch-Mitentwickler Elmar Mock (58), wieso fast jeder kreativ ist und wieso es für Erfindungen den richtigen Zeitpunkt braucht.

Mirjam Comtesse
Er trägt noch heute eine Swatch am Handgelenk, auch wenn er sich früher über die mangelnde öffentliche Anerkennung ärgerte: Der Miterfinder der Schweizer Plastikuhr Elmar Mock.
Er trägt noch heute eine Swatch am Handgelenk, auch wenn er sich früher über die mangelnde öffentliche Anerkennung ärgerte: Der Miterfinder der Schweizer Plastikuhr Elmar Mock.
Urs Baumann

Herr Mock, Sie haben die Swatch mitentwickelt und in Biel die Ideenfabrik Creaholic gegründet. Was braucht es, um kreativ zu sein? Elmar Mock: In einer Firma spielt das Umfeld eine wichtige Rolle: Es braucht Offenheit und viel Freiheit. Und der Einzelne muss Freude daran haben, neue Entdeckungen zu machen. Nötig ist auch die Fähigkeit, verschiedene Elemente zu kombinieren. Bei Creaholic erfinden wir nichts fundamental Neues. Wir setzen eher bestehende Systeme und Techniken anders zusammen und erhalten dadurch neue Funktionen. Oder wir schlagen unseren Auftraggebern ein Produkt oder eine Dienstleistung vor, von denen die Konsumenten bisher gar nicht wussten, dass sie sie brauchen.

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