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«Der Schutz geistigen Eigentums gilt in China nicht nur wenig»

Microsoft hat China eine zu nachlässige Einstellung zum Urheberrecht vorgeworfen. Deshalb spielt das Reich der Mitte in der Asien-Strategie des Softwarekonzerns künftig nur noch eine Nebenrolle.

Nervt sich über China: Steve Ballmer.
Nervt sich über China: Steve Ballmer.
Reuters

Microsoft-Chef Steve Ballmer sagte am Mittwoch auf einer Microsoft-Konferenz in Singapur, eine mangelnde Durchsetzung von Gesetzen zum Schutz des Urheberrechts habe das Unternehmen dazu bewogen, sich stärker auf andere asiatische Länder zu konzentrieren.

«Der Schutz geistigen Eigentums gilt in China nicht nur wenig, er gilt so gut wie gar nicht», sagte Ballmer. Und das schmälert Microsofts Gewinne. Obwohl auf rund 80 Prozent aller Computer weltweit Microsofts Betriebssysteme und Programme laufen und 15 bis 20 Prozent aller neuen Rechner in China verkauft werden, kommt nach seinen Angaben nur ein Prozent von Microsofts Einkünften aus dem Reich der Mitte.

«Wir sehen in Ländern wie Indien oder Indonesien bessere Geschäftsmöglichkeiten, weil dort der Schutz des geistigen Eigentums deutlich besser ist», begründete Ballmer den künftigen Kurs.

(ddp)

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