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Der Inselstreit mit China schadet Toyota

Der japanische Autobauer Toyota hat seine Gewinnprognose nach einem erfolgreichen dritten Quartal erhöht. Der Umsatz wird wohl trotzdem niedriger ausfallen als erwartet. Schuld ist auch der chinesische Markt.

fko
Toyota musste das Absatzziel nach unten korrigieren: Schriftzug auf einem Toyota-Auto.
Toyota musste das Absatzziel nach unten korrigieren: Schriftzug auf einem Toyota-Auto.
AFP

Der japanische Automobilkonzern Toyota hat seinen Gewinn im Quartal bis Ende September auf 257,9 Milliarden Yen (rund 3 Milliarden Franken) verdreifacht. Für das gesamte Geschäftsjahr bis März kommenden Jahres erhöhte der Konzern heute Montag seine Gewinnprognose auf 780 Milliarden Yen.

Bislang waren 760 Milliarden Yen erwartet worden. Dagegen werde der Umsatz mit 21,3 Billionen Yen gut 3 Prozent niedriger ausfallen als bislang prognostiziert. Auch das Absatzziel korrigierten die Japaner leicht von 8,8 auf 8,75 Millionen Autos nach unten.

Schlechtere Ergebnisse in China

Im zweiten Quartal hatte Toyota mit einem operativen Ergebnis von 340 Milliarden Yen die Erwartungen der Analysten übertroffen. Gleichzeitig fiel der Umsatzanstieg etwas geringer als erwartet aus: Er stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 Prozent auf 5,4 Billionen Yen.

Grund für den schwächeren Anstieg dürften auch die antijapanischen Proteste in China sein, die durch den Insel-Streit mit Japan ausgebrochen waren. Darunter leidet der Absatz japanischer Hersteller auf dem weltweit grössten Automarkt. Gute Verkäufe von Hybridmodellen in den USA und Japan glichen die schlechteren Geschäfte in China zum Teil aus.

(SDA)

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