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Das Geschäft von Beate Uhse leidet

Wegen eines Einbruchs im Sexfilm-Geschäft hat der Erotikkonzern Beate Uhse im vergangenen Jahr einen deutlichen Umsatzrückgang verzeichnet.

Danach wird weniger oft gegriffen: Produkte von Beate Uhse.
Danach wird weniger oft gegriffen: Produkte von Beate Uhse.
Keystone

«DVDs waren ehemals eine unserer stärksten Umsatzsäulen. Das Internet hat die DVD aber verdrängt», sagte Vorstandssprecher Serge van der Hooft am Montag in Hamburg bei der Vorstellung der vorläufigen Bilanz für das Jahr 2009. Trotz 8,8 Prozent weniger Umsatz hielt Beate Uhse sein Konzernergebnis mit 2,2 Millionen Euro etwa auf dem Niveau des Vorjahrs.

Der grösste deutsche Vertrieb von Sex-Accessoires und Erotikfilmen leidet unter dem wachsenden Angebot kostenloser und selbsterzeugter Clips im Internet. Die früher eher männlich geprägte Zielgruppe habe sich folglich ändern müssen. «Wir sprechen nun auch aufgeschlossene Frauen und junge Paare an», erklärte Vorstand van der Hooft. Mit dem Verkauf von Dessous und Sexspielzeug vor allem im Internet sollen die Umsatzeinbussen kompensiert werden.

ddp/sam

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