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CS-Experten kontern Standard & Poor's

Die Devisenkäufe der Nationalbank und deren Folgen geben zu reden. Die Credit Suisse hält es aber für «sehr unwahrscheinlich», dass die SNB mit ihren Anleihenkäufen die Renditen beeinflusst habe.

Die Auswirkungen der SNB-Käufe auf Preise und Renditen der Eurostaatspapiere seien marginal: CS-Filiale in Bern mit Bundeshaus im Hintergrund.
Die Auswirkungen der SNB-Käufe auf Preise und Renditen der Eurostaatspapiere seien marginal: CS-Filiale in Bern mit Bundeshaus im Hintergrund.
Keystone

«Wir waren sehr erstaunt über die von Standard & Poor's veröffentlichten Zahlen betreffend die Anleihenaufkäufe der Nationalbank», bekennt Maxime Botteron, Ökonom der Credit Suisse. Er hatte bereits am Dienstagabend eine, wie er sagt, «grobe Schätzung» publiziert, wonach die Schweizerische Nationalbank (SNB) in den ersten sieben Monaten dieses Jahres Anleihen von Euroländern im Umfang von 30 bis 35 Milliarden Euro gekauft habe. Standard & Poor's (S&P) hatte das entsprechende Volumen zuvor auf rund 80 Milliarden beziffert und daraus den Schluss gezogen, diese Käufe hätten einen «signifikanten Beitrag» zu den rückläufigen Anleihenrenditen der stabilen Eurokernstaaten geleistet.

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