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Coop-Vize: «Ich breche derzeit einen Vertrag»

Im Streit um Zeitschriften von deutschen Verlagen äussert sich nun Philipp Wyss vom Detailhandelsriesen zum Vorgehen. Und er nimmt kein Blatt vor den Mund.

cpm
Hat «arrogante Antworten» gewisser Verlage erhalten: Coop-Vize Philipp Wyss.
Hat «arrogante Antworten» gewisser Verlage erhalten: Coop-Vize Philipp Wyss.

Coop nimmt Verlage ins Visier, die sich weigern, Währungsgewinne weiterzugeben. Stattdessen werden an den Verkaufsstellen Hinweise zu sehen sein «Genug ist genug. Stopp Wechselkurs-Profiteure».

Die Verlage hätten laut Coop nicht einmal auf die Aufforderung reagiert, die Währungsgewinne weiterzugeben. Seit Montag sind 13 Pressetitel nicht mehr an den Coop-Kiosken erhältlich. Unter anderen das deutsche Nachrichtenmagazin «Spiegel», die «Gala» und «Micky Maus»-Heftli.

Das gibt es bei Coop derzeit nicht mehr: Zeitschriften diverser deutscher Verlage im Sortiment.
Das gibt es bei Coop derzeit nicht mehr: Zeitschriften diverser deutscher Verlage im Sortiment.

Nun sagt Coop-Vize Philipp Wyss gegenüber «10 vor 10» von SRF: «Nach erfolglosen Verhandlungen mit teils arroganten Antworten dieser Verlage haben wir uns gesagt, dass wir mit härteren Bandagen kämpfen wollen.»

Dass er mit diesem Vorgehen ein Problem bekommen könnte, nimmt er in Kauf: «Ich breche derzeit einen Vertrag.» Prompt hat er schon einen eingeschriebenen Brief erhalten, in welchem man ihm beziehungsweise Coop mit rechtlichen Schritten drohe, so Wyss. Details nannte er nicht.

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