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Comet baut ab statt auf

Nach einem schwierigen Geschäftsjahr ist die Zahl der Mitarbeitenden beim Technologieunternehmen am Sitz in Flamatt leicht gesunken.

Noch 494 Mitarbeitende hat die Röntgen- und Halbleiter-Technologiegruppe Comet Ende 2019 beschäftigt. Das sind 15 weniger als ein Jahr zuvor. Dabei hatte Comet den Firmensitz 2018 für 60 Millionen Franken ausgebaut und Platz für bis zu 250 weitere Arbeitsplätze geschaffen. Es gelte nach wie vor, dass die Arbeitsplätze entsprechend der Geschäftsentwicklung und dem Bedarf über die Jahre aufgebaut würden, sagte eine Sprecherin am Montag auf Anfrage.

Für das einstige Hoffnungsgeschäft mit E-Beam-Technologie, die vor allem in der Sterilisierung von Verpackungen zum Einsatz kommt, prüft das Unternehmen gemäss früheren Angaben alle Optionen. 2019 war aber auch im Halbleitergeschäft ein schwieriges Jahr. Konzernweit fiel der Umsatz um fast 15 Prozent auf 371,6 Millionen Franken.

Das war doch etwas mehr als angekündigt, und der Reingewinn blieb mit rund 12 Millionen Franken stabil. Substanzielle Einsparungen hätten sich positiv auf die Profitabilität ausgewirkt, teilte das Unternehmen mit. Nach der Abkühlung im Halbleitermarkt habe die Nachfrage im vierten Quartal wieder markant angezogen. Der Auftragsbestand liege um 20 Prozent über dem Vorjahr. An der Schweizer Börse gewann die Comet-Aktie deshalb am Montag um 7,2 Prozent an Wert.

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