Coca-Cola benennt «Fuzetea» für über eine Million Franken um

In 27 Ländern lanciert Coca-Cola einen neuen Eistee. Für die Schweiz ändert der Konzern vorsorglich den Namen.

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Mit einer grossangelegten Marketing-Kampagne wollte Coca-Cola Schweiz seinen neuen Eistee «Fuzetea» diesen Frühling auf den Markt bringen. Der Konzern hat dazu Plakatwände und Online-Einspielungen gebucht. Doch beinahe wäre es zu einem marketingtechnischen Super-GAU gekommen, schreibt die «Handelszeitung».

In den Vorbereitungen der Kampagne wurde Coca-Cola klar, dass der Name «Fuzetea», unter dem das Produkt in 27 Ländern vermarktet wird, in der Schweiz missverstanden werden könnte. Wird «Fuzetea» nämlich auf Schweizerdeutsch ausgesprochen, könnte auf Mundart auch der weibliche Unterleib gemeint sein.

«Fuzetea» könnte missverstanden werden

«Wir wollten nicht, dass unserer Marke falsche Bedeutung zukommt, und haben den Namen darum schon früh im letzten Jahr mit Fokusgruppen abgecheckt», sagt Christoph Reitmeir, Marketingleiter Tee bei Coca-Cola. Bei den Befragungen sei klar geworden: «Wir müssen das ‹z› in der Schweiz mit einem ‹s› ersetzen.» Nun soll also der Eistee aus dem Hause Coca-Cola unter dem Namen «Fusetea» den Markt erobern.

Der Namenswechsel auf Plakaten und Online-Werbungen hat seinen Preis. Um Spott und Häme abzuwenden, die mit der verunglückten Namenswahl über die Marke hätte hereinbrechen können, wendet Coca-Cola nun über eine Million Franken auf. «Wir betreiben für das Schweizer Re-Naming einen grossen Mehraufwand, etwa bei Verpackung und Nachbearbeitung von Plakaten und TV-Spots. Aber das ist es uns wert», sagt Reitmeir.

Übernommen von 20 Minuten und bearbeitet von Bernerzeitung.ch/Newsnetz.

pam

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