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Börsen glauben wieder an Rettungspaket

Die Neuauflage des US-Rettungspakets lässt den SMI und die asiatischen Börsen steigen. Die UBS startet deutlich im Plus.

Der Blue-Chips-Index SMI setzte den am Vortag begonnen Aufwärtskurs nach positiven Vorgaben aus Übersee fort. Der Swiss Market Index (SMI) steht eine Stunde nach Handelsbeginn 1,1 Prozent höher. Für den Anstieg sorgten, dank der Hoffnung auf eine rasche Verabschiedung des amerikanischen Rettungsplans für angeschlagene Finanzinstitute im US-Parlament, vor allem die Banken- und Versicherungswerte.

Angeführt wurde die SMI-Gewinnerliste von den Grossbanken. UBS und Credit Suisse legten im frühen Handel 3,25 beziehungsweise 3,21 Prozent zu, und auch die am Vortag gebeutelte Aktie des Vermögensverwalters Julius Bär konnte sich um 1,1 Prozent verbessern.

Bei den Versicherungen avancierten Baloise und Swiss Re mit Plus 1,2 beziehungsweise 1,65 Prozent am deutlichsten, während die Kursgewinne von Swiss Life und Zürich weniger als ein Prozent betrugen.

Minim im Minus standen zum gleichen Zeitpunkt lediglich Actelion, Adecco und Synthes. Zuvor hatten der Nikkei-Index in Tokio mit plus 0,96 Prozent und die New Yorker Börse mit plus 2,4 Prozent geschlossen.

Pessimismus macht sich in Japan breit

Der 225 führende Werte umfassende Nikkei verbesserte sich nach den schweren Vortagesverlusten um 108,40 Punkte oder 0,96 Prozent.

In Folge der globalen Finanzkrise hat sich die Nachfrage auf Japans Exportmärkten spürbar verringert.

Der sich abschwächende Export - der Hauptantriebsmotor der japanischen Wirtschaft - sowie die Ausgabenkürzungen der heimischen Konsumenten lassen unter Ökonomen in Tokio kaum einen Zweifel mehr daran, dass die zweitgrösste Wirtschaftsnation nach Ende ihrer längsten Wachstumsphase in der Nachkriegszeit nun in eine Rezessionsphase eingetreten ist.

Ökonomen rechnen damit, dass Japans Unternehmen die Produktion noch weiter zurückfahren und ihre Unternehmensstrategien ändern werden.

SDA/grü

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