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Billigrosen aus der Migros sind nicht mehr Fairtrade

Der Grossverteiler passt sein Sortiment an, um eine «eher preissensible Kundschaft» anzusprechen – mit Folgen für die Rosenbauern in Afrika.

Faire Bedingungen von der Plantage bis zur Lieferung: Rosenproduktion in Äthopien. Foto: Bloomberg, Getty Images

Faire Bedingungen von der Plantage bis zur Lieferung: Rosenproduktion in Äthopien. Foto: Bloomberg, Getty Images

Maren Meyer@MarenMeyer

Im August hat die Migros ihre günstigen Rosen mit dem Nachhaltigkeitssiegel Fairtrade von Max Havelaar aus dem Sortiment genommen. Sie wurden durch Rosen ohne das blau-grüne Siegel ersetzt. Das bestätigt der Detailhändler auf Anfrage – und gibt an, bei den Billigrosen neu auf den Standard «Amfori BSCI» zu setzen. Bei dieser Zertifizierung werden zwar faire Arbeitsbedingungen der Rosenbauern gewährleistet und kontrolliert – eine Prämie wie bei den Produkten von Max Havelaar gibt es jedoch nicht.

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