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Berner Wirtschaft hofft auf Gegengeschäfte

Falls die Schweiz den Kampfjet Gripen beschafft, fallen Gegengeschäfte von über zwei Milliarden Franken für die hiesige Wirtschaft an. Auch im Kanton hofft man auf ein Stück vom Gripen-Kuchen.

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Bis anhin wurden mit 100 Firmen, 75 Prozent davon KMU-Betriebe, solche Gegengeschäfte getätigt.
Bis anhin wurden mit 100 Firmen, 75 Prozent davon KMU-Betriebe, solche Gegengeschäfte getätigt.
Keystone

Beschafft die Schweiz beim schwedischen Rüstungskonzern Saab den Kampfjet Gripen, fallen für die hiesige Wirtschaft Gegengeschäfte von über zwei Milliarden Franken an. Auch im Kanton Bern hofft man, dass etwas abfällt.

Gegen 40 Unternehmer liessen sich am Montagabend auf Einladung des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern informieren, wie allenfalls auch regionale KMU-Betriebe von dem schweizerisch-schwedischen Rüstungsdeal profitieren könnten.

Die Gegengeschäfte fallen nämlich nicht nur für die Rüstungsindustrie ab, wie Niels Fischer von Saab Gripen Schweiz betonte. Aufträge gebe auch für Unternehmen in der Maschinen-, Metall-, Uhren- oder Fahrzeugindustrie, für die Luftfahrt oder die Informatik. Auch Kooperationen in der Forschung seien möglich.

«Die Gegengeschäfte sind ein Türöffner zu neuen Exportkunden», betonte Beat F. Brunner, Geschäftsleitungsmitglied des Industrieverbandes Swissmem.

Über zwei Milliarden Franken für Gegengeschäfte

Sollte die Schweiz den Kampfjet Gripen-E kaufen, würden Gegengeschäfte in der Höhe von 100 Prozent des Gripen-Vertragswerts anfallen. Derzeit geht man von Gegengeschäften von über zwei Milliarden Franken aus. Noch vor Vertragsabschluss sollen Gegengeschäfte im Umfang von 300 Millionen Franken realisiert werden.

Bis anhin wurden laut Fischer mit 100 Firmen, 75 Prozent davon KMU-Betriebe, solche Geschäfte getätigt. 15 Prozent der Unternehmen sind in der Westschweiz beheimatet.

(SDA)

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