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Bereits Hunderte Milliarden vernichtet

Die Finanzwelt steht Kopf: Seit Anfang Jahr haben Branchenriesen wie die UBS oder Citigroup je rund 90 Milliarden an Wert verloren. Doch es gibt auch Gewinner.

Die Kursverluste bei den Finanzaktien sind massiv. Die UBS-Titel etwa stehen momentan erneut 6 Prozent im Minus. Dies nachdem sie am Montag schon 15 Prozent nachgegeben haben. Milliarden lösen sich derzeit täglich in Luft auf. Seit Anfang Jahr sind die Verluste noch dramatischer. 63 Prozent beträgt das Minus für die grösste Schweizer Bank. Ihr Börsenwert hat sich um mehr als fast 90 Milliarden Franken verringert.

Diese Entwicklung verändert auch die globale Bankenlandschaft. Während die UBS an Wert verliert und heute nur noch rund 55 Milliarden Franken Wert ist, haben Geldhäuser in anderen Weltregionen kräftig aufgeholt und überholt. Die brasilianische Grossbank Unibanco etwa wird von den Investoren inzwischen sechs Mal so hoch bewertet wie die UBS. Der spanische Bankenriese Santander ist doppelt so viel Wert.

Die CS hält sich recht gut

Ein ähnliches Bild wie bei der UBS zeigt sich jedoch bei vielen Grossen der Branche. Unter den wichtigsten Finanzhäusern der Welt haben fast alle massive Verluste an den Börsen hinnehmen müssen. Lehman Brothers, einst stolze Investmentbank mit tadellosem Ruf, musste Konkurs anmelden. Der Aktienkurs sank entsprechend seit Anfang Jahr 99 Prozent (siehe Grafik). Das Unternehmen ist an der Börse gerade noch 145 Millionen Dollar Wert. Auch der Marktwert des weltgrössten Versicherers AIG sackte seit Januar um über 90 Prozent 135 Milliarden Dollar ab.

Es gibt aber durchaus auch Gewinner in der Krise. Die britische HSBC - schwergewichtig im Kleinkundengeschäft und das vor allem auch in Entwicklungs- und Schwellenländern - hat an der Börse seit Anfang Jahr gar 5 Prozent zulegen können. Und auch die Credit Suisse steht mit einem Minus von 27 Prozent seit Anfang Jahr im Vergleich zur Konkurrenz verhältnissmässig gut da.

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