Zum Hauptinhalt springen

BEKB zahlt 100 Millionen Franken Dividende

Die Berner Kantonalbank hat im letzten Jahrzehnt deutlich besser gearbeitet als erwartet. Auch das vergangene Geschäftsjahr wurde mit einem Gewinn von 162,9 Millionen Franken abgeschlossen. Nun profitieren die Aktionäre.

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 21. Mai eine Dividende von 5.30 Franken und eine Sonderdividende in der gleichen Höhe, wie die Berner Kantonalbank (BEKB) am Donnerstag mitteilte. Damit fliessen fast 100 Millionen Franken an die über 65'000 Aktionärinnen und Aktionäre.

In den letzten zehn Jahren hat die Bank nach eigenen Angaben die Zahlungen an die Aktionäre laufend erhöht. Aus Dividenden, Nennwertreduktionen und Bezugsrechtemissionen haben die Aktionärinnen und Aktionäre einen Betrag von 86.50 Franken pro Aktie erhalten, inklusive der nun vorgeschlagenen doppelten Dividende.

Freuen dürfte dies insbesondere den Kanton Bern als Hauptaktionär der Bank. In der abgelaufenen Dekade flossen dem oftmals arg gebeutelten Berner Staatssäckel auf diese Weise rund 960 Millionen Franken zu. Für 2012 erhält der Kanton über 50 Millionen Franken.

Langfristige Ziele übertroffen

Die BEKB zieht eine positive Bilanz der vergangenen zehn Jahre. Die Bank hatte sich 2003 vorgenommen, innerhalb von zehn Jahren einen Free Cashflow in der Grössenordnung von 800 Millionen bis 1 Milliarden Franken zu erzielen. Nun kommt die BEKB insgesamt auf 1,26 Milliarden Franken, wie aus ihrer Mitteilung weiter hervorgeht.

In den nächsten zehn Jahren will die Bank einen Free Cashflow in der Grössenordnung von 900 Mio bis 1,2 Milliarden Franken erzielen.

Gewinn etwa auf Vorjahresniveau

Als erfreulich bezeichnete die BEKB auch das Geschäftsjahr 2012. Mit 162,9 Millionen Franken liegt der Gewinn etwa auf Niveau des Vorjahres (162,7 Millionen Franken), wie das Institut bereits Anfang März bekanntgegeben hatte.

Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft betrug 348,5 Millionen Franken und lag mit 1,7 Prozent allerdings leicht unter dem Vorjahreswert. Der Kommissionsertrag aus der Vermögensberatung ging um 6,8 Prozent auf 74,2 Millionen Franken zurück.

Die Bilanzssumme stieg 2012 auf 26,4 Milliarden Franken und lag damit 4,6 Prozent über dem Wert zu Jahresbeginn. Die Kundengelder im engeren Sinn, also etwa Spareinlagen oder Kassenobligationen, stiegen um 1,2 Milliarden Franken auf 21,7 Milliarden Franken an. Dieser Wert übersteigt die Kundenausleihungen.

Die BEKB hat das Kreditgeschäft im vergangenen Jahr weiter ausgebaut. Die Kreditbeanspruchung erhöhte sich auf 20,1 Milliarden Franken. Die Hypothekarforderungen stiegen um 1,6 Milliarden Franken auf 17,8 Milliarden Franken.

Das Eigenkapital der BEKB betrug Ende 2012 ohne Reserven für allgemeine Bankrisiken 1,42 Milliarden Franken.

SDA/cls

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch