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BEKB mit mehr Gewinn und Dividende

Die Berner Kantonalbank erwirtschaftete 2017 6,2 Prozent mehr Gewinn als im Vorjahr. Anleger freuts: Sie erhalten höhere Dividenden.

Die Berner Kantonalbank wirtschaftete 2017 erfolgreich.
Die Berner Kantonalbank wirtschaftete 2017 erfolgreich.
Daniel Fuchs

Die Berner Kantonalbank (BEKB) hat 2017 ihr Volumen und auch den Gewinn gesteigert. Unter dem Strich blieben 137,4 Millionen Franken, ein Plus von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Dividende soll deshalb um 40 Rappen auf 6,60 Franken pro Aktie steigen.

Die Bank wuchs im Privat- und Firmenkundengeschäft, wie sie am Freitag mitteilte. Die Kundenausleihungen stiegen um 5,1 Prozent auf 22,4 Milliarden Franken. Dabei wuchsen die Hypothekarforderungen auf 20,7 Milliarden Franken, ein Plus von 4,9 Prozent. Die Kundengelder beliefen sich auf 22,1 Millionen Franken und damit auf Vorjahresniveau.

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft stieg um 5,8 Prozent auf 308,3 Millionen Franken. Der Anstieg beim wichtigsten Ertragsbein der Bank ist auf aufgelöste Wertberichtigungen zurückzuführen. Ansonsten setzte das Tiefzinsumfeld der Bank weiterhin zu. Die Kosten zur Absicherung steigender Zinsen belasteten das Ergebnis mit 71,1 Millionen Franken.

Erfolgreiche Fonds

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft meldet die BEKB eine erfolgreiche Entwicklung. Der Erfolg wuchs um 4,8 Prozent auf 105,1 Millionen Franken. Ein Grund dafür ist die hohe Nachfrage nach BEKB Fonds. Andererseits erhöhte die Bank auch die Courtageerträge.

Der Erfolg im Handelsgeschäft stieg auf 21,8 Millionen Franken. Der übrige Erfolg erreichte 24,3 Millionen Franken. Der Geschäftsertrag insgesamt stieg um 6,3 Prozent auf 459,6 Millionen Franken.

Der Aufwand stieg moderat um 1,5 Prozent. Damit erreichte der Geschäftserfolg 159,8 Millionen Franken, 15,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Bank wird weiter modernisiert

Um den geänderten Kundenbedürfnissen nach schnelleren Bankangeboten rund um die Uhr entgegenzukommen, baute die BEKB die digitalen Dienstleistungen aus. Zudem erhöhte das Kundenzenter seine Erreichbarkeit. Die Modernisierung soll weitergehen.

Das tiefe Zinsumfeld mit den Negativzinsen drücke weiterhin auf die Zinsmarge, schreibt das Institut im Ausblick. Weil sich das nicht so schnell ändern dürfte, steht die Bank weiterhin auf der Kostenbremse.

Die Kosten zur Absicherung des Risikos von Zinsänderungen dürften im Rahmen von 2017 bleiben und ab 2019 sinken. Intensiv befasst ist die Bank mit der Neuausrichtung der IT. Dazu soll im laufenden Jahr ein Grundsatzentscheid fallen.

SDA/nik

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