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BASF: Weitere 300 Stellen in Grenzach bei Basel gestrichen

Der deutsche Chemiekonzern gibt die Produktion von Optischen Aufhellern für die Papierindustrie in Europa auf – mit Folgen für die Mitarbeiter in der Grenzregion.

Der entsprechende Betrieb im südbadischen Grenzach bei Basel wird eingestellt. Bis zum Jahr 2013 werden dort voraussichtlich rund 300 Vollzeitstellen verloren gehen. Am Standort sollen noch rund 180 Stellen erhalten bleiben, wie BASF am Donnerstag mitteilte. Den vom Abbau Betroffenen soll nach Möglichkeit eine andere Stelle bei BASF in Ludwigshafen, Kaisten AG, Schweizerhalle BL, Hüningen oder anderen Gruppengesellschaften angeboten werden.

Die Farbstoffproduktion für die Papierindustrie wird aus Grenzach nach Ankleshwar in Indien verlagert. Das Werk in Grenzach soll sich künftig auf die Produktion von Inhaltsstoffen für die Kosmetik- und Körperpflegeindustrie ausrichten. Zudem verbleibt die Produktion von Pigmenten für die Elektronik- und Lackindustrie.

In der Pigmente-Produktion hatte BASF im April allerdings bereits einen Abbau von rund 500 Stellen angekündigt – bis zum Jahr 2011. Rund 125 werden in Grenzach gestrichen. Den Abbau begründete BASF mit Überschneidungen nach dem Kauf von Ciba im Herbst 2008.

SDA

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